Bund hält Gebäudeförderung hoch – vorerst
Shownotes
Für Immobilieninvestoren steckt in der Haushaltsplanung eine ziemlich klare Botschaft: Der Staat zieht sich aus dem Gebäudebereich nicht zurück – aber das Geld wird perspektivisch knapper.
Transkript anzeigen
00:00:00: Im täglichen Geschäft spreche ich nicht nur mit privaten Immobilienkäufern, sondern auch sehr viel mit gewerblichen Kunden.
00:00:07: Hier habe ich immer wieder spannende Diskussionen und Erkenntnisse – und die möchte ich gerne mit euch teilen!
00:00:27: Für Immobilianinvestoren steckt in der Haushaltsplanung eine ziemlich klare Botschaft.
00:00:32: Der Start zieht sich aus dem Gebäudebereich nicht zurück aber das Geld wird perspektivisch knapper.
00:00:38: Im nächsten Jahr sollen rund dreizehn Milliarden Euro in den Klimaschutz im Gebäudebereich fließen.
00:00:44: Danach geht es allerdings schrittweise runter auf gut zehn Milliarden Euro.
00:00:50: Wer also darauf wartet, dass die Förderkulisse in den nächsten Jahren wieder großzügiger wird sollte zumindest nicht unbedingt darauf wetten?
00:00:58: Gleichzeitig setzt der Bund einen stärkeren Schwerpunkt auf den sozialen Wohnungsbau.
00:01:03: hier steigen die Mittel um eine Milliarde auf insgesamt fünf Milliarden Euro.
00:01:08: Auch die Städtebauförderung wird hochgefahren.
00:01:11: Für Bestandshalter und Projektentwickler ist das durchaus interessant, weil damit zumindest politisch ziemlich klar wird wo in den nächsten Jahren investiert werden soll – mehr bezahlbarer Wohnraum, mehr Quartiersentwicklung und weiterhin viel Geld für die energetische Transformation des Bestands.
00:01:32: Kurzfristig ist weiterhin ordentlich Geld vorhanden Mittelfristig steigt aber der Druck, Förderprogramme stärker zu fokussieren und Ausgaben zu reduzieren.
00:01:41: Für Eigentümer- und Bestandshalter heißt das aus meiner Sicht – wer ohnehin energetisch sanieren möchte und ein wirtschaftlich sinnvolles Konzept auf dem Tisch hat sollte nicht unbedingt darauf setzen dass die Rahmenbedingungen in drei oder vier Jahren besser sein werden.
00:01:56: Die Haushaltsplanung spricht momentan eher für das Gegenteil.
Neuer Kommentar