Steigende Mieten, stabile Preise: Mietrenditen legen weiter zu
Shownotes
Die Mieten steigen deutlich schneller als die Kaufpreise – und das verbessert die Renditen für Immobilieninvestoren. Besonders hohe Werte erzielen Städte im Ruhrgebiet und in Ostdeutschland, während die großen Metropolen meist deutlich zurückliegen.
Transkript anzeigen
00:00:01: Wer aktuell auf den Wohnimmobilienmarkt schaut, der sieht für Investoren durchaus eine interessante Entwicklung.
00:00:15: Denn die Mieten steigen weiter während sich bei den Kaufpreisen immer weniger bewegt und genau das sorgt dafür dass sich die niederen Dieten wieder etwas nach oben bewegen.
00:00:24: Das zeigt jedenfalls der neue Mietrendite-Atlas und im Durchschnitt der zweiundfünfzig größten deutschen Städte liegt die brutte Miet rendite im ersten halben Jahr, zwanzig sechsundzwanzig bei vier Komma ein sieben Prozent.
00:00:34: Ende fünfzwanziger waren es Vier Komma eins Prozent.
00:00:37: Es klingt jetzt erstmal nach einem kleinen Unterschied.
00:00:39: interessant wird's aber wenn man etwas weiter zurück schaut Denn seit vier Jahren steigt die Rendite kontinuierlich Im Schnitt etwa um Null Komma Eins Zwei Prozent Punkte pro Jahr.
00:00:48: Der Grund ist ziemlich einfach, denn die Schere zwischen Mieten und Kaufpreisen geht weiter auseinander.
00:00:53: Die Angebotsmieten sind gegenüber dem zweieinhalb Jahr zwanzig fünfzwanzig um zwei Komma eins Prozent aufdurchschnittlich elf Euro Zweiund Achtzig pro Quadratmeter gestiegen.
00:01:01: Inserierten Kaufpreise dagegen nur zero Komma drei Prozent auf durchschnittliche dreitausend Fünfhundert Sieben Achtzig Euro pro Quadranten Meter.
00:01:08: Und regional ist das Ganze noch viel spannender.
00:01:10: in einigen Städten wie Hamburg oder Köln steigen die Kaufpreis zwar weiter an anderen teuren Standorten da sieht man aber bereits Rückgänge z.B.
00:01:18: München, Frankfurt, Freiburg oder Augsburg.
00:01:21: und in den größten acht deutschen Städten konnten die Kaufpreise überhaupt nur in Hamburg, Köln, Stuttgart und Leipzig zulegen denn in übrigen Standorten stagnierten sie oder gingen halt leicht zurück.
00:01:31: ganz unten im Ranking steht übrigens Hamburg mit drei Prozent bei der Brutomieterendite.
00:01:36: hier steigen die Kaufprise eben weiter und vergleichsweise stark und eben deutlich schneller als die Mieten.
00:01:41: München kommt auf drei Komma zwei vier Prozent, Berlin und Frankfurt jeweils auch drei Kommadrein neun.
00:01:45: Und Köln und Düsseldorf jeweils auf dreikommer vier sechs prozent.
00:01:49: unter den großen Metropolen der steht Stuttgart-Held vor.
00:01:51: dort liegt die Brotomietrendise mittlerweile bei knapp vier Prozent allerdings nur wenn man auf die Rendite schaut.
00:01:58: da muss man weiterhin raus aus den ganz großen Städten.
00:02:00: besonders interessant sind Mittelgroße B und C Standorte im Ruhrgebiet oder in Ostdeutschland.
00:02:05: Spitzenreiter ist da Chemnitz mit fünf Komma sieben sieben Prozent gefolgt von Gelsenkirchen ein sechs Prozent und auch Oberhausen und Duisburg liegen überhalb der fünf Prozentmarke.
00:02:15: Städte wie Dresden, Bochow, Magdeburg-Essen oder Dortmund schaffen es ebenfalls auf mehr als vier Prozent.
00:02:20: Natürlich gilt dabei eine höhere Brutomietrendite.
00:02:23: die gibt's nicht ohne Grund gerade in Städten die wirtschaftlich stark von einzelnen großen Arbeitgebern abhängig sind.
00:02:28: da können Arbeitsplatzabbau oder eine schwächere lokale Wirtschaft schnell auf den Immobilienmarkt durchschlagen.
00:02:33: unter dem Strich verändert sich damit aber gar das Verhältnis zwischen Kaufpreis und Miete, der schwache Wirtschaftswachstum und die begrenzten finanziellen Spielräume.
00:02:41: Die bremsen die Kaufpreise während der angespannte Mietenmarkt, die mieten eben weiter nach oben trat.
00:02:46: Und für Kapitana-Lega verbessert das zunächst die laufende Rendite.
00:02:49: Entscheidend ist ja natürlich die Lage.
00:02:51: Die höchsten Renditen findet man aktuell nicht unbedingt dort wo die langfristigen wirtschaftlichen Perspektiven am stärksten sind.
00:02:57: Das war ehrlich gesagt auch nie anders!
Neuer Kommentar