Verteidigung wird zum Treiber für den Logistikimmobilienmarkt
Shownotes
Die europäische Aufrüstung verändert auch den Immobilienmarkt. Warum Logistikstandorte, Verteidigungscluster und sogar Wohnimmobilien künftig stärker nachgefragt werden könnten und welche Regionen besonders profitieren dürften.
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00:00:01: Europa rüstet auf und das könnte den Immobilienmarkt stärker verändern, als viele aktuell erwarten.
00:00:16: Dem mit steigenden Verteidigungsausgaben, da wächst nicht nur der Bedarf an Ausrüstung, sondern eben auch an Flächen!
00:00:21: Dann haben wir schon mal drüber gesprochen und das ist auch nach wie vor ein Thema.
00:00:24: Und jetzt kann man es noch einmal unterfüttern mit einer aktuellen Studie, die geht nämlich davon aus dass Europawald rund sechzehn Millionen Quadratmeter zu jetzlicher Lager Produktions- und Logistikflächen benötigt werden.
00:00:36: Das entspricht etwa neun Prozent des durchschnittlichen jährlichen Logistikumssatzes in Europa.
00:00:41: Für Deutschland rechnen die Analysten mit einem zürzlichem Flächenbedarf von rund zwei Komma neun Millionen Quadratmetern.
00:00:47: Besonders profitieren dürfen Regionen, in denen sich bereits heute Verteidigungs- und Rüstungsunternehmen konzentrieren.
00:00:53: Dazu gehören Teile West- und Mitteldeutschlands mit Schwerpunkten der Munition, Mobilität sowie Luft- und Raketenabwehr.
00:00:59: Im Norden könnten Marine- und Schiffbaustandorte zulegen – und in Süddeutscherland, insbesondere Bayern erwarten die Experten einen weiteren Ausbau von Hochtechnologiestandorten.
00:01:09: Spannend ist dabei, das geht jetzt nicht nur um reine Produktionshallen.
00:01:12: Mit steigenden Personalzahlen könnte vor allem in Bayern auch die Nachfrage nach Wohnraum für Soldaten und ihre Familien außerhalb der Kasernen zunehmen.
00:01:19: Das eröffnet dem Logistik-Immobilien auch Chancen im Wohnsegment.
00:01:24: Für Investoren besonders interessant werden große Rüstungskonzerne häufig auf eigene Standorte setzen, mieten viele zulieferante Logistikkdienstleister ihre Flächen einfach an – genau da kann auch die zusätzliche Nachfrage entstehen!
00:01:36: Zwar sind jetzt verteilungsbezogene Immobilien in der Entwicklung oft ja zwanzig bis vierzig Prozent teurer, weil eben besondere Sicherheits- und Ausstattungsanforderungen erfüllt werden müssen.
00:01:46: Gleichzeitig stehen diesen höheren Investitionskosten aber auch langfristige Mietverträge mit eben bonitätsstarken Unternehmen gegenüber.
00:01:53: Ein weiterer interessanter Punkt der Stuie standardisierte moderne Industrie- und Logistikflächen könnten aus Investoren sich sogar attraktiver sein als hochspezialisierte Objekte für größte Rüstungshersteller.
00:02:04: Der Grund ist einfach, solche Flächen bleiben eben flexibler und lassen sich im Zweifel auch an anderen Nutzer vermieden.
00:02:10: Auch andere Marktteilnehmer sehen den Trend.
00:02:12: Je nach Studie wird der zürzlich flächende Bedarf in Deutschland in den kommenden Jahren auf mehrere Millionen Quadratmeter geschätzt.
00:02:18: Und klar ist, der Verteidigungssektor entwickelt sich zunehmend zum neuen Nahfragetreiber für Industrie- und Logistikmobilien.
00:02:25: Für Projektentwickler in dem Bereich Bestandshalter und Investoren lohnt sich deshalb genauer Blick auf Standorte mit bestimmender Verteidigungsindustrie oder entsprechender Infrastruktur, denn dort könnte den kommenden Jahren ein erheblicher Teil der zürzlichen Nachfrage entstehen.
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