Hohe Diskrepanz zwischen Baugenehmigungen & Projektstarts
Shownotes
Denn von den Wohnprojekten, die Ende 2023 mit einer geplanten Fertigstellung bis Ende 2026 in der Pipeline waren, wurden rund 31 Prozent bislang nicht realisiert. Das entspricht etwa 125.000 Wohnungen, die dem Markt aktuell fehlen.
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00:00:01: Urbio Insights.
00:00:16: Profiwissen auf die Schnelle!
00:00:18: Die eigentliche Herausforderung liegt nämlich aktuell nicht mehr in den Baugenehmigungen, sondern eben bei der Umsetzung.
00:00:24: Denn von den Wohnprojekten die Ende im Jahr zwanzig dreiundzwanzig mit einer geplanten Fertigstellung bis Ende zwanzich sechs und zwanziger Pipeline waren wurden rund ein Dreißig Prozent gar nicht realisiert.
00:00:34: Das entspricht eben den hundertfünfzwanzigtausend Wohnungen, die dem Markt aktuell fehlen.
00:00:38: dabei wächst die Projekt Pipeline sogar wieder leicht.
00:00:41: Mittlerweile umfasst sie der Wohnfläche.
00:00:45: Klingt ihr zunächst mal positiv, schaut man aber genauer hin wird klar die Hälfte dieser Fläche befindet sich noch in der Planung.
00:00:51: Tatsächlich gebaut werden aktuell nur ca.
00:00:53: von fünf Millionen Quadratmetern.
00:00:55: und genau da liegt eben das Problem.
00:00:56: Die Projekte existieren, sie schaffen es nicht von der Planungen auf die Baustelle und besonders deutlich wird das bei den Baustarts.
00:01:03: Das Volumen neubegonnener Wohnprojekte liegt aktuell rund siebensechzig Prozent unter dem Höchststand aus dem Jahr zwanzig zweiundzwanzig.
00:01:10: Und das bedeutet zwangsläufig, wenn heute weniger gebaut wird werden in zwei bis drei Jahren auch deutlich weniger Wohnung fertiggestellt.
00:01:17: für Investoren ist es eine wichtige Entwicklung denn das strukturelle Wohnungsdefizit das besteht eben weiter könnte sich sogar noch weiter verschärfen.
00:01:24: Gleichzeitig zeigt der Markt aber auch, warum viele Projektentwicklungen derzeit nicht umgesetzt werden.
00:01:29: Denn die größten Herausforderungen bleiben wenig überraschend – hohe Baukosten, gestiegene Finanzierungskosten und langdere Genehmigungsverfahren und vielleicht Grundstücke, die in der Niedrigzinsphase schlicht zu teuer eingekauft wurden!
00:01:41: So was heißt das jetzt für professionelle Investoren?
00:01:43: Aus unserer Sicht wird die Trennung zwischen guten und schlechten Projekten immer größer.
00:01:47: Wer heute entwickelt oder investiert, der braucht eben mehr als eine gute Lage.
00:01:51: Entschalten sind realistische Kalkulationen, Tragwege-Finanzierungskonzepte und die Fähigkeit, Projekte auch wirtschaftlich durchzubringen.
00:01:58: Denn die Nachfrage nach Wohnraum ist weiterhin da – Die eigentliche Herausforderung besteht also daran, Projkte so aufzustellen dass sie unter den heutigen Marktbedingungen auch tatsächlich realisiert werden können!
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