Investoren entdecken B- und C-Städte neu
Shownotes
Eine aktuelle Marktanalyse zeigt: Das Investmentvolumen in B- und C-Städten wächst stärker als in den Top-7-Märkten. Warum institutionelle Investoren wieder verstärkt auf kleinere Standorte setzen und welche Chancen sich daraus ergeben, bespreche ich in dieser Folge.
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00:00:01: Wir sprechen hier immer wieder sehr viel über die Top-Siebenstädte und auch Janina ist gerade da und hat zu dieser Woche auch noch ein Take für Frankfurt.
00:00:17: Doch eine aktuelle Analyse von Colliers zeigt auch einen sehr, sehr spannenden Trend.
00:00:22: Immer mehr Investoren schauen nämlich auf die Sonne an den B und C-Standorte.
00:00:25: Und ich finde, das ist eine Entwicklung die man definitiv mal im Blick behalten sollte.
00:00:29: Denn viele Investoren haben in den vergangenen Jahren fast ausschließlich auf die großen Metropolen gesetzt.
00:00:34: dort war im Liquidität hoch es gab Käufer & Verkäufer und große Transaktionen ließen sich auch vergleichsweise einfach umsetzen.
00:00:41: Der ersten Marktumfeld ist jetzt ein ganz anderes.
00:00:43: nicht einmal die Größe des Standorts entscheidet über eine Investition sondern wirklich Qualität des Objekts und vor allem die Sicherheit der Einnahmen.
00:00:49: und genau deshalb gewinnen wir jetzt auch kleinere Städte in Anführungszeit mal wieder an Attraktivität.
00:00:54: Denn gerade B-Standorte finde ich sowieso sehr, sehr spannend auf von der Größe und von den Wachstumchancen.
00:01:00: Im ersten Halbjahr ist das Transaktionsvolumen in den B und C Merken unter rund um zweiunddreißig Prozent gestiegen.
00:01:06: Damit sind sie sogar stärker gewachsen als die Top-Sieben Standorte.
00:01:09: Und spannend ist jetzt auch mal die Entwicklung der Dealgrößen.
00:01:12: Das waren früher eigentlich immer relativ kleine Deals Jetzt liegt aber die durchschnittliche Transaktion schon bei rund sieben zwanzig Millionen Euro.
00:01:19: In den Top Sieben sind das mit zweiunddreizig Millionen im Schnitt nur noch geringfügig mehr.
00:01:24: Das zeigt auch, größere institutionelle Investoren werden außerhalb der klassischen Investment-Centren aktiv.
00:01:30: Ein gutes Beispiel aktuell ist Heidelberg.
00:01:33: Dort wurden nämlich drei Life Science Immobilien für rund hundert Millionen Euro verkauft und noch größer war eine Transaktion in Cast bei Düsseldorf.
00:01:40: Das Land Nordrhein-Westfalen hat dort ein Bürogebäude mit natürlich Rechenzentrum das aktuell immer das Keyboard was immer geht und eben Druckerei für drehundetzwanzig Millionen Euro erworben.
00:01:50: aber warum gibt es denn jetzt solche Deals?
00:01:51: Auch in B und C Märkten Dafür nicht gibt es ein paar Gründe für.
00:01:55: Erstens sind in vielen B- und C-Märkten bereits stärker die Preise korrigiert worden, dafür findet man einfach attraktivere Einstiegsmöglichkeiten als den absoluten Spitzenlagen.
00:02:04: Und zweitens ist Cashflow einfach ein Riesenthema – das zählt in der aktuellen Marktphase mehr als Prestige!
00:02:10: Wenn ein Objekt also langfristig eine öffentliche Einrichtung oder ein wirtschaftlich starkes Unternehmen vermietet ist, dann wird das häufig heute besser bewertet, als ne rein prestigerächtige Adresse mit größeren Vermietungsrisiken.
00:02:21: Auch das erleben wir wirklich in vielen Finanzierungsgesprächen.
00:02:25: Banken schauen wirklich sehr genau auf die Qualität der Mieter, auch auf die Laufzeiten der Miedverträge und die Nachhaltigkeit der Erträge eventuell auf die Chancen, wie man das sonst noch nutzen kann in die Immobilie oder ein anderes Exizzenario aussieht.
00:02:38: Das wird alles mit eingewichdet!
00:02:40: Der Standort bleibt also wichtig aber der ist längst nicht mehr das einzige Entscheidungskriterium.
00:02:44: Deshalb finde ich es wirklich gut einfach mal über den Tellerrand ein bisschen hinauszuschauen.
00:02:47: für viele B- und C-Standorte können wirklich interessante Chancens bieten insbesondere dann wenn solide Mieter stabile Erträge und gutes Entwicklungspotenzial zusammenkommen.
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