Reaktionen auf den Mietrechtsentwurf
Shownotes
Das Kabinett hat eine neue Mietrechtsreform beschlossen. Die gilt zwar als etwas ausgewogener als der erste Entwurf aus dem Februar – aber so richtig zufrieden ist die Branche damit immer noch nicht. Ganz im Gegenteil.
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00:00:01: Wir können mal wieder auf die aktuelle Entwicklung im Mietrecht schauen, da hat sich nämlich einiges getan.
00:00:16: Das Kabinett hat eine neue Mietrechtsreform beschlossen – die gilt zwar als etwas ausgewogener als der erste Entwurf aus dem Februar aber so richtig zufrieden ist die Branche damit immer noch nicht!
00:00:28: Was steckt er aber drin?
00:00:29: Unter anderem sollen Indexmieten begrenzt werden.
00:00:32: Es gibt neue Regeln für Möblierungszuschläge und auch bei Kurzzeitmieten soll es eine klare Obergrenze geben, und genau da gehen natürlich die Meinungen auseinander.
00:00:41: Viele aus der Immobilienbranche sagen ganz klar das Ganze könnte das Investitionsklima weiter verschlechtern.
00:00:47: Die Argumentation an dem Punkt ist ziemlich logisch.
00:00:49: wenn man den ersten Punkt nimmt Wenn Mieten stärker reguliert werden und gleichzeitig die Kosten steigen dann wird es für Investoren unattraktiver.
00:00:56: Oder anders gesagt, weniger Rendite mehr Regulierung und am Ende weniger Neubau und weniger Sanierungen im Bestand.
00:01:02: Besonders kritisch sehen wir das Anbieter in dem Bereich mobiliertes Wohnen und temporäres Wohnen, der ist an sich auch klar, was.
00:01:08: das sind die Punkte, die am meisten reguliert werden.
00:01:10: Fairerweise ist das aber ein kleiner Bereich, der durchaus Regulieren vertragen könnte – aber das ist jetzt meine Meinung!
00:01:16: Ein großer Kritik ist natürlich der Mobilierungszuschlag.
00:01:20: Da sollen maximal zehn Prozent auf die Netto-Kaltmiete draufgeschlagen werden dürfen.
00:01:24: Das Problem in der Realität orientieren sich die Kosten für Möbel ja nicht an den Mieter, sondern eben an den tatsächlichen Anschaffungskosten.
00:01:30: und da sagen viele das passt jetzt einfach nicht zusammen.
00:01:33: Der Ansatz ist weit weg von der Praxis aber auch bei Kurzzeitnieten gibt es gegen Wind.
00:01:37: Die geplante maximale Mietdauer von acht Monaten wird als zu kurz angesehen gerade wenn man an typische Nutzer denkt also Studenten Berufspendler Projektarbeitern.
00:01:46: Für diese sind flexible Wohnmodelle extrem wichtig.
00:01:49: Flexibilität könnt ihr eben eingeschränkt werden.
00:01:52: Ein weiterer Punkt der Bereich Micro-Living, also sowas wie Studentenwohnungen oder Business Apartments fühlt sich dem Entwurf nicht richtig berücksichtigt.
00:01:59: Viele fordern sogar dass das hier als eigene Assetklasse behandelt wird weil die Anforderung einfach ganz andere sind als im klassischen Wohnungsmarkt und am Strich bleibt.
00:02:08: also Der Entwurf wurde etwas nachgebessert, aber Unsicherheit und Unzufriedenheit in manchen Segmenten bleiben weiter hoch.
00:02:14: Investoren hassen nämlich vor allem eins – Unsicherkeit!
00:02:17: Und wenn die zu groß wird, dann ziehen sich viele lieber zurück oder investieren erst gar nicht.
00:02:21: Das kann langfristig genau das Gegenteil von dem bewirken was eigentlich gewollt ist.
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